Auf die Piste, fertig, los! Skifreizeit in Österreich
Am Montag, 24.02 bis zum 28.02.2025 ging es für die Klassen 7bG, 7bR und einen Teil der 7cG auf zur Schneesportwoche nach Österreich. Treffpunkt war um 8:30 Uhr in der Badstraße – und selten sah man so viele aufgeregte Gesichter. Die Vorfreude war groß, die Eltern gerührt (oder erleichtert), und der ein oder andere Koffer schien schwer genug für eine Weltreise.
Um 8:40 Uhr kam dann endlich unser Reisebus, die Koffer wurden eingeladen, und um Punkt 9:00 Uhr hieß es: "Auf nach Österreich!" Die Busfahrt war eine bunte Mischung aus lautem Gequatsche, gemeinschaftlichem Snack-Teilen und verzweifelten Versuchen, eine bequeme Sitzposition zu finden.
Nach etwa sechs Stunden Fahrt – die sich für manche wie sechs Tage anfühlte – kamen wir an. Doch anstatt direkt in die Jugendherberge zu marschieren, stand erstmal der Skiverleih auf dem Programm. Nachdem alle ausgestatten waren, ging es auf eine "kleine" Wanderung zur Jugendherberge. Und mit "klein" meinen wir eine gefühlte Alpenüberquerung: Über Skipisten, Straßen und Wiesen, eine Stunde lang. Wer vorher noch Energie hatte, war danach ein Häufchen Elend.
Kaum in den Zimmern angekommen, wurde ausgepackt – oder auch einfach nur der Koffer geöffnet und gehofft, dass sich der Rest von selbst erledigt. Zum Glück wartete das Abendessen: Schnitzel mit Pommes und Salat.
Am nächsten Morgen ging's dann endlich auf die Piste! Eingeteilt in Ski- und Snowboardgruppen legten wir los. Einige Ski-Anfänger machten schnell Fortschritte und durften schon am ersten Tag auf eine blaue Piste.
Die Abende waren mindestens genauso spannend wie die Zeit tagsüber im Schnee: Es wurde geredet, gelacht und Spiele gespielt. Ein besonderes Highlight war die Fackelwanderung durch den Wald. Jeden Abend gab es noch Besprechungen in den Skigruppen, und die Lehrer führten Zimmerkontrollen durch. Dabei konnte man Punkte sammeln, denn es wurde ein Preis für das beste Zimmer versprochen, was den Ehrgeiz (zumindest bei einigen) noch einmal richtig ankurbelte.
Von Tag zu Tag wurde es aber auch anstrengender und am Mittwoch gab es dann auch die ersten Stürze, und eine Schülerin musste leider nach Hause fahren.
Am Donnerstagabend hieß es dann schon wieder: Koffer packen! Und am Freitagmorgen liefen alle mit einem Mix aus Erschöpfung, Wehmut aber auch Vorfreude auf zu Hause zum Bus. Bevor es losging, wurde noch das Siegerzimmer der Zimmer-Challenge verkündet. Mit 76 von 80 Punkten durfte Zimmer 4 (Liyah, Kim, Laura und Annabelle) als Erstes in den Bus einsteigen und sich die besten Plätze sichern – das war also der Preis.
In Obertshausen angekommen wurden alle von ihren Eltern in Empfang genommen. So endete eine unvergessliche Skifreizeit – mit vielen Erinnerungen, ein paar blauen Flecken und jeder Menge Geschichten zum Erzählen. Wir danken den Lehrern für die schöne Zeit.
Annabelle Malsy (7bG)